Abriss für Olympia

Die “Comunidade” Vila do Autódromo kämpft seit Jahren um ihre Existenz. Einst illegale Siedlung, haben die Bewohner nach brasilianischem Gesetz, das Recht, zu bleiben. Viele wohnen mehr als 2 Jahrzehnte hier. Jetzt sollen sie dennoch für Olympia weichen, eine Zufahrtsstraße zum Wettkampfgelände hindurchführen. Kritiker bezweifeln, dass es der wahre Grund für die Umsiedlung ist. Sie vermuten Immobilienspekulation hinter der Aktion, denn eine Zufahrt zum Olympiapark sei auch ohne den Abriss möglich. Erste Bewohner sind jetzt weggezogen – in eine Sozialsiedlung. Die Stadt Rio zögert nicht lange und reißt jedes einzelne Haus ab, sobald die Bewohner ausgezogen sind. Die Gemeinschaft ist gespalten. Wir haben die Siedlung am Rande Rio de Janeiros besucht.

Abrissarbeiten am Rande des Olympiageländes von Rio de Janeiro

 

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